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Frauenligen

Die Vereine spielen in einem regelmäßigen Ligabetrieb, zurzeit in einer eingleisigen Bundesliga für 15er Rugby sowie in 7er-Ligen für 7er-Rugby. Die Frauen spielen nach den international gültigen Rugby-Union-Regeln, wie auch die Männer.

Der Start ins Rugbyjahr 2018 ist den SCN-Frauen mit Bravour geglückt. Die SG Rhein-Main war beim 80:3 (Halbzeitstand 49:0) praktisch chancenlos gegen den amtierenden deutschen Meister, obwohl die Tabellenvierten eine starke kämpferische Leistung boten. Unsere Blauen reihten sehenswerte Angriffe aneinander und legten 13 Versuche durch elf verschiedene Spielerinnen: Amelie Harris, Franziska Holpp, Sylvia Kling, Erica Myers, Jessica Neues(2), Lisa Parmetler, Lea Predikant(2), Maxime Rath, Samira Schuster, Elisa Trick und Julia Wich-Schwarz konnten im Spielverlauf zum Versuch ablegen. Samira Schuster traf in der ersten Halbzeit mit drei Erhöhungen und einem Straftritt, Sylvia Kling nach dem Seitenwechsel mit drei weiteren Erhöhungen. Nationalspielerin Pia Richter besorgte in der Schlussphase die Ehrenpunkte für die Gäste per Straftritt aus 30 Metern.

Das Team schaffte es bereits in der Anfangsphase des Spieles die Sorgenfalten der Trainer Kay Kocher und Marcus Trick zu glätten: den zahlreichen Ausfällen und einem durchwachsenen Abschlusstraining zum Trotz begann der SCN wie die Feuerwehr und lieferte eine tolle, mannschaftlich geschlossene Leistung ab. Die Gegnerinnen waren zwar an den Standards und den Kontaktpunkten durchaus wettbewerbsfähig, blieben aber gegen die gut organisierte Verteidigung des SCN harmlos und waren im offenen Spiel den mobilen Sturmreihen unserer Mannschaft und der herrlich aufspielenden, sprint- und laufstarken Hintermannschaft nicht gewachsen. Nach fünf Minuten eröffnete Spielführerin Elisa Trick mit einem Versuch das Offensivfeuerwerk der ersten Halbzeit. Außendreiviertel Lea Predikant legte in schneller Folge auf der linken und rechten Seite des Feldes nach und bereits in der 23. Spielminute sicherte der vierte Versuch von Flankerin Amelie Harris den Offensivbonuspunkt.

Nachdem die auch auf Innen vorzügliche Sylvia Kling, die auf Schluss spielende Samira Schuster, Prop Jessi Neues mit einem Durchbruch aus 30 Metern unter die Stangen und Flankerin Julia Wich-Schwarz aus einem Konter vier weitere Versuche gelegt hatten, stand es zur Halbzeit bereits 49:0, auch weil Samira Schuster die drei machbaren Erhöhungen und einen Straftritt aus 25 Metern sicher über die Malstangen getreten hatte. Besonderer Jubel kam bei Julias Versuch auf, die in ihrer neunten Saison beim SCN ihren ersten Versuch überhaupt in der Bundesliga legte. Bei der nächsten Auswärtsfahrt soll diese rekordverdächtige Ladehemmung einer 7er- und 15er-Nationalspielerin mit einem seit circa acht Jahren überfälligen Kasten Bier feierlich beerdigt werden.

In der Pause nahmen die Trainer Elisa Trick, Samira Schuster und Zoe Chioato nach einem guten Comeback vom Feld, und brachten dann nach dem Wiederanpfiff in schneller Reihenfolge weitere frische Kräfte ins Spiel. Das tat dem Spiel keinen Abbruch, bis in die Schlussphase blieb der SCN auch dank seiner Reserven am Drücker. Die mit Eva Laucht auf Innen eingewechselte Lisa Parmetler nutzte dann auch direkt und mit dem ersten Ballkontakt der Saison eine kleine Lücke in der Verteidigung der Gäste zum Versuch unter den Malstangen. Zehn Minuten später legte Amelie Harris ihrer ebenfalls eingewechselten Mannschaftskameradin Erica Myers im vorerst letzten Spiel für den SCN einen Versuch auf, ehe Jessi Neues nochmal mit der Brechstange durch die Verteidigung brach und ablegte. Maxime Rath belohnte sich dann für ihre aufmerksame und fleißige Leistung im Unterstützungsspiel und unter hohen Kicks des Gegners selbst mit einem von der dritten Reihe vorbereiteten Versuch. Den Schlusspunkt aus Neuenheimer Sicht setzte kurz vor Spielende Spielmacherin Franzi Holpp mit einem letzten, von Sylvia Kling erhöhten Versuch. Die SG Rhein-Main kam danach noch zu einem Straftritt, den Pia Richter zu Ehrenpunkten nutzen konnte. Endstand 80:3 für den SCN.

SCN Frauen 2018 03 10

Bild: die siegreichen SCN-Frauen und ihre Betreuer nach dem Auftaktsieg im Jahr 2018. (Foto: privat)

Schon am kommenden Samstag geht es weiter, nämlich zum Spitzenspiel in Köln. Der ASV heißt jetzt RSV, sportlich ambitioniert ist er aber wie eh und je und seine Heimstärke hat er auch behalten. Es wird also ein schwerer Gang für die SCN-Mädels. Ankick ist um 14.00 Uhr im Kölner Rugbypark.

So spielte der SCN: 1 Noemi Mager (45. Jessica LaMoe) 2 Denise Rottmann 3 Jessi Neues (65. Catherine Liptak) 4 Anne-Liese Schömer 5 Jess White (50. Katy Dockery) 6 Amelie Harris 7 Julia Wich-Schwarz 8 Elisa Trick © (41. Erica Myers) 9 Johanna Carter 10 Franziska Holpp 11 Maxime Rath 12 Zoe Chioato (41. Lisa Parmetler) 13 Sylvia Kling 14 Lea Predikant (70. Maite Bredehöft) 15 Samira Schuster (41. Eva Laucht).

Ergebnis SC Neuenheim – SG Rhein-Main 80:3 (49:0); Schiedsrichter: D. Aigenmann; Zuschauer: 100; Punkte: 5:0 (5.) V E. Trick, 12:0 (14.) V L. Predikant + E S. Schuster, 17:0 (17.) V L. Predikant; 22:0 (23.) V A. Harris, 27:0 (25.) V S. Kling, 34:0 (28.) V + E S. Schuster, 41:0 (34.) V J. Neues + E S. Schuster, 44:0 (39.) S S. Schuster, 49:0 (40.) V J. Wich-Schwarz, 56:0 (41) V L. Parmetler + E S. Kling, 63:0 (50.) V E. Myers + E S. Kling, 68:0 (56.) V. J. Neues, 73:0 (65.) V M. Rath, 80:0 (77.) V F. Holpp + E S Kling, 80:3 (78.) S P. Richter.

Am Samstag, dem 10.03.2018, starten die SCN-Frauen aus der Winterpause gegen die SG Rhein-Main in die Bundesliga. Dabei geht es unter erschwerten personellen Rahmenbedingungen um die nächsten fünf Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Ein Sieg würde unsere Mannschaft eine Woche vor dem Spitzenspiel in Köln im Rennen um den ersten Platz hervorragend positionieren.

Die SG Rhein-Main rangiert aussichtsreich auf Rang vier und braucht Punkte um den Halbfinaleinzug perfekt zu machen. Die Truppe von Trainerin Susanne Wodarz war im Hinspiel beim 53:8-Auswärtssieg in Mainz ein sehr unbequemer Gegner und wird ihre Chancen auch in Neuenheim suchen.

Gegen einen dezimierten SCN wird man zumindest mit dem einen oder anderen Bonuspünktchen liebäugeln, wie es diese Saison auch schon in Köln gelungen ist. Denn neben den beiden Langzeitverletzten Nationalspielerinnen Anja Czaika und Marlis Gerigk muss der SCN auf zahlreiche Spielerinnen verzichten: die EM-Heldinnen Lisa Bohrmann und Monica Yee fallen ebenso aus, wie die für die 7er-Nationalmannschaften nominierten Steffi Gruber, Laura Schwinn, Kathi Bader, Katalina Bechtel, Katharina Günther, Michelle Henninger und Maria Saile. Diese weilen sämtlich zur Vorbereitung in Polen. Dafür dürfen sich die Zuschauer aber auf Anne-Liese Schömer freuen, die rechtzeitig zur Rückrunde aus Australien zurückgekehrt und topfit ist, sie wird am Samstag in der Startformation stehen. Dazu kehren mit Sylvia Kling und Lisa Parmetler weitere Spitzenkräfte zum Spiel gegen die SG in den Kader zurück und Zoe Chioato hat ihre langwierige Knieverletzung überwunden und wird ihr Comeback geben, während Erica Myers ihr letztes Spiel für die Blauen bestreitet. Auch bei den angeschlagenen EM-Bronzemedaillengewinnerinnen Noemi Mager und Franzi Holpp sollte ein Einsatz möglich sein.

So oder so wird es im Vergleich zu den bisherigen Saisonspielen kurzfristig zahlreiche Umstellungen geben müssen, die aufgrund der langen Abwesenheit der Nationalspielerinnen nur bedingt vozubereiten ware. Man darf gespannt sein wie unser neu formiertes Team sich behaupten wird.

Schömer Anne Liese

Bild: Anne-Liese Schömer ist aus dem Ausland zurück und wird zur Rückrunde wieder den SCN verstärken. (Foto: Karlheinz Lörch)

„Es wird ein schwerer Auftakt gegen die SG, wir müssen auf viele erfahrene Leistungsträgerinnen verzichten. Aber ich sehe das als Chance für Spielerinnen aus der zweiten Reihe sich zu präsentieren. Wir wollen über eine tadellose kämpferische Einstellung ins Spiel kommen und dann unsere schnellen Spielerinnen in Szene setzen und einen sicheren Sieg einfahren.“ so Trainer Kay Kocher mit Blick auf das Spiel.

Ankick unter der Leitung von Schiedsrichter Dirk Aigenmann ist am Samstag um 14.00 Uhr auf dem Museumsplatz, Tiergartenstraße 7, Heidelberg. Beide Teams freuen sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung!

Der vorläufige SCN-Kader für das Spiel gegen die SG Rhein-Main:

Maite Bredehöft, Johanna Carter, Zoe Chioato, Katy Dockery, Amelie Harris, Franziska Holpp, Sylvia Kling, Jessica LaMoe, Eva Laucht, Catherine Liptak, Annabel Mai, Noemi Mager, Erica Myers, Jessi Neues, Lisa Parmetler, Lea Predikant, Maxime Rath, Denise Rottmann, Anne-Liese Schömer, Samira Schuster, Elisa Trick(c), Jess White, Julia Wich-Schwarz.

Die deutsche 15er-Nationalmannschaft der Frauen gewinnt die Bronzemedaille und belegt Platz 3 bei der European Championship 2018 in Waterloo/Belgien nach einer Halbfinalniederlage am 27. Februar 2018 gegen Spanien (0:44) und einem Sieg am 2. März 2018 gegen Belgien (24:5) im Spiel um Platz drei. Der SC Neuenheim stellte mit Lisa Bohrmann, Steffi Gruber, Amelie Harris, Franzi Holpp, Noemi Mager, Jessica Neues, Lea Predikant, Elisa Trick, Julia Wich-Schwarz und Monica Yee einen ganzen Block an Nationalspielerinnen und kann auf diese stolz sein. Herzlichen Glückwunsch an die deutsche Mannschaft zu diesem Erfolg!

Belgien muss in die unterklassige European Trophy absteigen, während Deutschland sich auch 2019 wieder in der Europameisterschaft mit Spanien, Holland und einem Aufsteiger messen darf. Deutschland hat sich durch die EM-Ergebnisse an Russland vorbei auf Rang 19 der Weltrangliste verbessert und die scheidenden Trainer Alfred Jansen (HRK) und Marcus Trick (SCN) hinterlassen dem Deutschen Rugby-Verband und dem deutschen Frauenrugby mit dem EM-Comeback und dem unmittelbaren Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse unterhalb der Women Six Nations ein wertvolles Erbe.

Europameisterinnen wurden die Spanierinnen mit einem 40:7-Finalsieg am Samstag gegen die Niederlande.

SCN EM 2018 k

Bild: Die SCN-Nationalspielerinnen mit Teamärztin Marlis Gerigk, Trainer Marcus Trick, Ultra Anja Czaika und Bronzemedaillen in Belgien. (Foto: privat)

 

Deutschland – Spanien 0:44 (Halbzeitstand 0:27)

Im Halbfinale gegen die Topfavoritinnen und fünffachen WM-Teilnehmerinnen aus Spanien (Weltranglistenplatz 10) war die deutsche Mannschaft letztlich klar unterlegen, von Anfang an bestimmten die späteren Turniersiegerinnen um ihre großartige Spielführerin Isabell Rico das Geschehen auf dem Platz und legten bereits in der ersten Minute einen Versuch über die Hintermannschaft. Die deutsche Mannschaft um Spielführerin Lisa Bohrmann zeigte aber bei Minusgraden in Waterloo einen großen Kampf und erzielte das historisch beste Länderspielergebnis gegen Spanien, obwohl eigene Punkte trotz mehrerer Chancen verwehrt blieben.

Die SCN-Spielerinnen Lisa Bohrmann, Steffi Gruber, Franzi Holpp, Noemi Mager, Jessica Neues, Elisa Trick und Monica Yee standen in der Startformation, während Lea Predikant und Julia Wich-Schwarz eingewechselt wurden. Mit Leonie Hollstein stand eine weitere deutsche Meisterin vom SCN ebenfalls in der Startformation, Leonie spielt seit dieser Saison in England bei den Saracens, ihre Zeichens Tabellenführer der Tyrell Premier 15s, der mutmasslich stärksten Liga der Welt.

So spielte Deutschland gegen Spanien: 1 Noemi Mager (39. Mareike Bier) – 2 Friederike Kempter – 3 Jessica Neues (70. Julia Wich-Schwarz) 4 – Monica Yee (70. Frederike Wenzlaff) – 5 Nora Baltruweit – 6 Elisa Trick (61. Yona Rossol) – 7 Melissa Paul (70. Muriel Weigel) – 8 Lisa Maral – 9 Franziska Holpp (70. Martha Ivanovas) – 10 Leonie Hollstein (61. Susanne Pfisterer) – 11 Steffi Gruber (67. Lea Predikant) – 12 Lisa Bohrmann (c) – 13 Johanna Hacker – 14 Annika Nowotny – 15 Dana Kleine-Grefe.

Punkte: 0:7 (1.) Versuch Echeberria & Erhöhung Ahiz; 0:12 (5.) Versuch Echeberria; 0:17 (24.) Versuch A. Erbina; 0:22 (30.) Versuch Rico; 0:27 (38.) Versuch L. Erbina; 0:32 (47.) Versuch Garcia; 0:39 (56.) Versuch Losada & Erhöhung Ahiz; 0:44 (75.) Versuch Velez.

Schiedsrichterin: Clara Munarini (ITA) – Zuschauer: 250

 

Deutschland – Belgien 24:5 (Halbzeitstand 7:0)

Im entscheidenden Spiel um den so wichtigen Klassenerhalt dominierte Deutschland bei erneut widrigsten Witterungsbedingungen die belgischen Gastgeberinnen bis in die Schlussphase des Spieles deutlich. Die Spielerinnen meisterten den enormen Druck vor der Partie prima und brachten auf den Punkt eine konzentrierte Leistung. Es dauerte aber bei teilweise schneebedecktem Kunstrasen bis zur 28. Minute, ehe Eckdreiviertel Steffi Gruber erstmals ins Malfeld der Belgierinnen einlaufen konnte, Leonie Hollstein erhöhte sicher. Unmittelbar nach der Halbzeit war erneut Steffi Gruber mit einem Versuch erfolgreich und Leonie Hollstein traf auch diese Erhöhung sicher. Prop Jessica Neues und die zweite Reihe-Stürmerin Nora Baltruweit schraubten im weiteren Verlauf das Ergebnis mit weiteren Versuchen auf 24:0, bevor die Belgierinnen in der Schlussphase zum Ehrenversuch kamen.

Die SCN-Spielerinnen Lisa Bohrmann, Steffi Gruber, Franzi Holpp, Jessica Neues, Elisa Trick und Monica Yee standen in der Startformation, während Lea Predikant und Julia Wich-Schwarz eingewechselt wurden. Amelie Harris debüierte in der zweiten Halbzeit und ist die 55. Nationalspielerin in der Geschichte des SCN. Herzlichen Glückwunsch!

So spielte Deutschland gegen Belgien: 1 Mareike Bier – 2 Friederike Kempter – 3 Jessica Neues (74. Meike Hedderich) 4 – Monica Yee (75. Frederike Wenzlaff) – 5 Nora Baltruweit – 6 Muriel Weigel (41. Yona Rossol) – 7 Melissa Paul (70. Julia Wich-Schwarz) – 8 Elisa Trick – 9 Franziska Holpp (75. Martha Ivanovas) – 10 Leonie Hollstein – 11 Steffi Gruber (66. Lea Predikant) – 12 Lisa Bohrmann (c) – 13 Johanna Hacker (56. Susanne Pfisterer) – 14 Annika Nowotny (68. Amelie Harris) – 15 Dana Kleine-Grefe.

Punkte: 7:0 (28.) Versuch Gruber & Erhöhung Hollstein; 14:0 (42.) Versuch Gruber & Erhöhung Hollstein; 19:0 (48.) Versuch Neues; 24:0 (64.) Versuch Baltruweit; 24:5 (71.) Versuch Pecoraro.

Schiedsrichter: Clara Munarini (ITA) – Zuschauer: 100

Am vergangenen Samstag, dem 10. Februar 2018, hat die deutsche 15er-Frauennationalmannschaft in Heidelberg gegen die British Royal Airforce XV deutlich mit 65:0 (Halbzeitstand 29:0) gewonnen und den letzten EM-Test unter Wettkampfbedingungen bestanden. Elf Versuche durch Johanna Hacker, Leonie Hollstein, Franziska Holpp(2), Dana Kleine-Grefe, Annika Nowotny(2), Susanne Pfisterer(2), Elisa Trick und Muriel Weigel waren das Ergebnis eines schnellen und mutigen Angriffspieles des deutschen Fünfzehn. Leonie Hollstein(3) und Dana Kleine-Grefe(2) steuerten außerdem fünf Erhöhungen zum Endergebnis bei.

Beim Testspiel gegen die Royal Airforce XV waren gleich neun Neuenheimerinnen beteiligt: die Props Noemi Mager und Jessi Neues, Haklerin Julia-Wich-Schwarz, 2. Reihe-Stürmerin Monica Yee, Sturmführerin Elisa Trick, Gedrängehalb Franziska Holpp, Spielmacherin Leonie Hollstein (aktuell Saracens/England), Spielführerin Lisa Bohrmann und Eckdreiviertel Steffi Gruber standen alle in der Startformation. Amelie Harris und Lea Predikant gehören ebenfalls dem EM-Kader an, kamen aber nicht zum Einsatz im Testspiel. Herzlichen Glückwunsch, der SC Neuenheim ist stolz auf Euch und das deutsche Team!

SCN Nationalspielerinnen 2018 02 10

Bild: die eingesetzten SCN-Nationalspielerinnen nach dem Testspiel gegen die Royal Airforce XV. (Foto: privat)

Das von Teammanagerin Sabine Schubert betreute Nationalteam hatte sich seit Freitagabend mit einem 30er-Kader unter der sportlichen Leitung der Nationaltrainer Alfred Jansen und Marcus Trick und ihres technischen Beraters Dirk Frase im Rahmen eines Vorbereitungslehrganges auf das Spiel und die European Championship 2018 vorbereitet und siegte bei sehr kalten Temperaturen vor bedauerlich wenigen Zuschauern und auf Basis einer im Training erarbeiteten grundsoliden Verteidigung überdeutlich. Die physisch robusten Britinnen boten an den Standards und Kontaktpunkten einen ordentlichen Kampf und waren bis in die Schlussphase um Punkte bemüht, waren aber der geschlossenen, disziplinierten Teamleistung der Gastgeberinnen und dem Speed der deutschen Hintermannschaft nicht gewachsen.

Die von der erfahrenen Spielführerin Chrissy Siczowa (Saracens) angeführten Soldatinnen hatten nur phasenweise in der ersten Hälfte und zum Ende der Partie nennenswerten eigenen Ballbesitz und aussichtsreiche Feldpositionen. Dagegen hatten die deutschen Spielerinnen zwar erneut das eine oder andere Problem an den Standards, glichen diese aber mit einer sehr starken kämpferischen Verteidigungsleistung mehr als aus. Der Trainingsfocus vom Freitagabend auf der Verteidigung hat sich also ausgezahlt und der so generierte Ballbesitz wurde durch eine sehr offensive und mutige Umsetzung des Angriffsystems reichlich genutzt.

Die Spielerinnen haben sich hochmotiviert präsentierten können und dürfen Rückenwind für die anstehende EM mitnehmen. Vielversprechend ist die Verbesserung in der Verteidigung, die beweist, dass sich das Team in sehr kurzer Zeit enorm steigern kann. Auf den letzten beiden Lehrgängen wurden die Themen Angriff und jetzt Verteidigung aufgrund der jeweils knappen Zeit fokussiert und in der Folge jeweils ordentlich umgesetzt. Man darf hoffen, dass so auch in der unmittelbaren EM-Vorbereitung noch deutliche Fortschritte an den Standards zu erzielen sind.

Schon in der nächsten Woche geht es dazu weiter, unmittelbar vor der EM werden die deutschen Frauen noch einen Wochenendlehrgang absolvieren, ehe sie am Dienstag, dem 27. Februar 2018, in Belgien auf die EM-Favoritinnen Spanien treffen.

So spielten sie:

Deutschland: 1 Noemi Mager (45. Mareike Bier) 2 Julia Wich-Schwarz 3 Jessica Neues (45. Juliane Friedrich) 4 Monica Yee (60. Frerderieke Wentzlaff) 5 Nora Baltruweit 6 Yona Rossol (62. Muriel Weigel) 7 Melissa Paul 8 Elisa Trick (57. Theresa Hauth) 9 Franziska Holpp (65. Martha Ivanovas) 10 Leonie Hollstein (52. Pia Richter) 11 Steffi Gruber 12 Lisa Bohrmann © 13 Johanna Hacker (57. Freya Sibbertsen) 14 Annika Nowotny (57. Susanne Pfisterer) 15 Dana Kleine-Grefe.

RAF XV: Stone, Willmore, Waghorn - Ratcliffe, Fletcher - Tracey, Newey, Tadman - Cox, Gale - Walton, Siczowa ©, Forbes, Edmonds - Mester. Eingewechselt: O´Brien, Sayle, Hancock, Papaoikonomou, Gray.

Ergebnis Deutschland - Royal Airforce XV 65:0 (29:0); Schiedsrichter Justin Pearson (Südafrika); Zuschauer: 150; Punkte: Punkte: 7:0 (6.) Versuch Hacker + Erhöhung Hollstein; 14:0 (11.) V Nowotny + E Hollstein; 19:0 (24.) V Holpp; 24:0 (33.) V Kleine-Grefe; 29:0 (40.) V Holpp; 36:0 (45.) V Hollstein + E Kleine-Grefe; 41:0 (50.) V Nowotny; 48:0 (57.) V Trick + E Kleine-Grefe; 53:0 (67.) V Pfisterer; 58:0 (72.) V Weigel; 65:0 (78.) V Pfisterer + E Kleine-Grefe.

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